Liebe Neugierigen,
in Helsinki durften wir uns über eine Gruppenerweiterung freuen! Mit guter Laune aus der Heimatstadt wartete Caro schon auf uns und begleitete uns von nun an für die nächsten 5 Tage auf einer Zeitreise durch die letzten Jahrhunderte bis zurück ins Mittelalter.

Beginnend mit einer Free Walking Tour erkundeten wir die Straßen Helsinkis und bestaunten die schwedischen und russischen Hinterlassenschaften in Kultur, sowie Architektur. Trotz der von den beiden Nachbarnationen geprägten Geschichte, schufen die Finnen ausgehend von einem Gedichtsbuch ihre eigene Identität mit der finnischen Sprache.
Besonders beeindruckend fanden wir die Tatsache, dass die Kathedrale Helsinkis, das Parlament, die Universität sowie eine alte Schwedische Häuserreihe mit dem ältesten Haus der Stadt um den Senatsplatz herum, das Zentrum der Stadt bilden. So sind die wichtigsten historischen Wahrzeichen in einem 360 Grad Blick zu sehen.
Daneben lohnt sich die antike Markthalle mit typisch kulinarischen Köstlichkeiten, die russisch orthodoxe Kirche, einen Blick in die moderne und innovative Bibliothek der Stadt, sowie die Rock Church, die wie ihr Name verrät vollständig in einen Felsen eingebaut ist. Um sich all das von oben anzuschauen, bietet sich bei gutem Wetter eine Fahrt mit dem Riesenrad an.
Nur eine 20 minütige Fährfahrt von Helsinki entfernt befindet sich eines der sieben UNESCO Weltkulturerbe Finnlands, die Suomenlinna-Inseln, welche zwischen dem Russisch-Schwedischen-Krieg in den 1790er Jahren bis zur Unabhängigkeit in 1918 als militärischer Stützpunkt genutzt wurde. Heutzutage sind die Inseln für ca. 1 Millionen Touristen eine beliebte Destination.
Wer dem Trubel der Großstadt und der nicht im Ansatz verständlichen Finnischen Sprache nur für ein paar Minuten entkommen möchte, ist herzlich in die Kamppi Chapel of Silence, nicht weit von der Haupteinkaufsstraße entfernt eingeladen.
Da der Schienenverkehr über das Wasser zum heutigen Tage noch Zukunftsmusik ist, mussten wir wohl oder übel auf ein Kreuzfahrtschiff umsteigen. In nur zwei Stunden erreicht man so das 80km entfernte Estnische Festland.
Nun im Baltikum fühlten wir uns wie in die Vergangenheit zurück katapultiert! Unfreiwillig landeten wir bei jedem Restaurant sowie Café Besuch in einem urigen Kellergewölbe mit von Zeit gesegneter Kundschaft und probierten uns durch die traditionelle estnische Küche.
Trotz der ständig wechselnden Herrschaft über Estland von unter anderem den Dänen, den Deutschen oder den Russen ist die Altstadt der estnischen Kultur all die Jahre über treu geblieben. Von der Patquli-plattform liegen einem Tallins verwinkelte Gassen und rote Dächer zu Füßen. Eins unserer Highlights war zudem noch die Markthalle Balti Jaam!
Wer die volle traditionelle kulinarische Erfahrung erleben will, den empfehlen wir einen Besuch in das Restaurant Olde Hansa. Bei Überschreiten der Türschwelle findet man sich ohne Umwege im Mittelalter wieder. Überzeugt euch selbst!
Als Abschluss und Abschied ging es für uns noch eine Runde Bowlen:)

Schön, dass du da warst Caro!




























































