Liebe Neugierigen,
wir verabschieden uns von Skandinavien, denn das Weihnachtsmanndorf ruft! Weihnachten im September? Das geht. In der Hauptstadt Lapplands weihnachtet es das ganze Jahr über. Rovaniemi, nicht nur bekannt für den Wohnsitz des Weihnachtsmannes, lädt auch sonst mit seiner attraktiven Lage am Wasser sowie zahlreichen Museen zu einem Besuch ein.


Das Santa-Claus-Village ist auch im Herbst ein Highlight. Die 20 minütige Busfahrt bringt einen direkt zur offiziellen Poststation des Weihnachtsmannes. Von dort kann man Huskies und Santa’s Rentiere aus der Ferne beobachten, sich einmal quer durch die weihnachtliche Kulinarik durchprobieren und zu einem Rendezvous mit Santa gehen.
Empfehlen können wir das Artikum, ein Museum, bei dem man aufgrund seiner anschaulich dargestellten Inhalte über den gesamten Polarkreis (zu den Themen Klimawandel, das Leben der Ureinwohner und dem Permafrost in Skandinavien) lieber ein bisschen mehr Zeit einplanen sollte.
Wer nach all den Informationen ein bisschen frische Luft schnappen möchte, der sollte sich für einen Spaziergang an der Promenade entscheiden und anschließend einen für die Region typischen Rentierburger bei Pure Burgers essen!
Wieder mal wurde das Zugabteil zu unserer nächtlichen Unterbringung, als wir Rovaniemi verließen und Tampere ansteuerten. Die Ankunftszeit von 5:30 Uhr stellte sich doch als sehr früh heraus, als wir an diesem Sonntagmorgen vergeblich nach einem offenen Café suchten und uns schließlich doch zu einem Powernap auf den Bahnhofsbänken entschieden. Livi war jedoch die einzige, die das erfolgreich in die Tat umsetzte.
Nachdem die Rucksäcke ihren Zweck als angenehme Anlehnmöglichkeit zum Schlafen erfüllt hatten, nutzten wir die Möglichkeit sie in Schließfächern am Bahnhof zu parken und so, wortwörtlich ,,unbeschwert“ die Stadt zu erkunden:
In Tampere hat uns besonders um die Mittagszeit die lebendige Marktgasse gefallen, die sich quer durch die Stadt zieht. Mit gutem Hunger ist man dort sicherlich bestens aufgehoben, während man an den zahlreichen internationalen Essensständen vorbeiläuft.
Bei gutem Wetter lohnt sich bestimmt ein Besuch beim Pyynikki Observation Tower und im dazugehörigen Café, in dem man die klassischen Munkii (finnische Donuts) testen kann.
Gestärkt mit sowohl kulinarischen Spezialitäten, als auch Eindrücken ging es abends weiter in die Hauptstadt Finnlands, wo uns schon ein besonderer Gast erwartete…
921 Kilometer, 3 Städte in nur 24 Stunden. Alleine hierfür hat sich das Interrail-Ticket schon voll und ganz ausgezahlt! 🙂
























