Tag 11-13

Liebe Neugierigen,

die etwas nervenaufreibende, spannende, aber landschaftlich wunderschöne Grenzüberschreitung (inkl. Pass-, Impf- & Personenkontrolle) hinter uns, erreichten wir mit dem Flixbus Norwegens Hauptstadt Oslo in abendlicher Dämmerung.

Schon vom Bus aus konnten wir uns ein Bild von der Metropole machen, welches sich in den folgenden Tagen bestätigte: Eine filmreife und fortschrittliche Architektur, die uns in die Szenerie eines Science-Fiction Films versetzte.

Am meisten beeindruckte uns die rundum verglaste, von weißem Mamor umgebene Oper, die durch ihre abflachende Form majestätisch ins Wasser eintaucht.

Neben diesem eindrücklichen Gebäude galten der botanische-, sowie der Skulpturgarten, das Grab von Edvard Munch auf dem Our Saviour‘s Cemetery, das Carl Johans Gate mit dem Parlament und das architektonisch beeindruckende Astrup Fearnley Museum als unsere Highlights.

Auch der Hafen Oslos lädt mit dem Blick aufs Meer zu zahlreichen Träumereien ein…. Wir träumten von einer Luxukreuzfahrt!

Wer bei diesem Vergnügen Lust auf ein erfrischendes Eis bekommt, erhält für schlappe 7,50€ zwei Eiskügelchen.

Feststellung No. 2: So hoch wie die Wolkenkratzer Oslos sind auch die Preise Norwegens….

…. drum kam uns die grandiose Idee, statt für den nicht ganz so erschwinglichen Preis einer Hurtigroutenfahrt, die Reise als Teil des engagierten, qualifizierten und professionell ausgebildeten Bordpersonals anzutreten.

Selbstverständlich sahen wir uns dabei in der Entertainment-Abteilung ganz weit vorne und schätzten unsere Chancen über die Einstellung nicht schlecht ein. Reisebüro, Hurtigrouten-Office und das Telefongespräch mit der Deutschen Verwaltunsstelle verpulverisierten unsere Träume. (Wir waren wohl zu überqualifiziert;))

Schwer getroffen von diesem Rückschlag begaben wir uns auf unsere erste Nachtfahrt und fielen dabei sitzend in einen unruhigen Schlaf im Zugabteil. Zuvor genossen wir noch ein letztes Mal den Ausblick auf die Oper, während wir uns die Bäuche mit einem selbst vorgekochten Festmahl (Nudeln mit Tiefkühlgemüse) vollschlugen. (Der Rucksack saß anschließend nicht mehr ganz so gut…)

Nach ca. 2 bis 4h qualitativ minderwertigem Schlaf, beobachteten wir die an uns vorbeiziehende malerische Landschaft von Bergseen und Felsformationen…

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