Tag 2-3

Liebe Neugierigen,

in Erwartung an einen lebendigen Markttag, enttäuschte uns am heutigen Morgen die Innenstadt von Tønder. Marktstände: Absolute Fehlanzeige! Die Erkenntnis traf uns direkt im Anschluss: Dänen sind Langschläfer sogar an einem ganz normalen Werktag. Das änderte leider nichts am knurrenden Magen und dem Verlangen nach Kaffee. Die Verzweiflung musste man uns offensichtlich angesehen haben, denn glücklicherweise half uns ein netter, vorbeiradelnder Däne mit einer Wegbeschreibung zur nächsten (& einzigen) Bäckerei Tønderns. Was ein Glück!

Die Schlüssel des Airbnb‘s verschwanden im Briefkasten und wir machten uns wiederbelebt auf den Weg zum Zug in Richtung der zweitgrößten Stadt Dänemarks!

Dass Århus eine Großstadt ist, können wir spätestens jetzt bestätigen. Alleine der Bahnhof ist schön und großstädtisch, vor allem im Vergleich zu den ca. 50 Dorfbahnstationen, an denen wir in den vorherigen 4 Stunden vorbeigeruckelt sind. Zu Fuß konnte man unser gut gelegenes, modernes und einladendes Hostel nach ca. 15 min vom Bahnhof aus erreichen. Der erste Eindruck von Århus als eine junge, belebte und bunte Stadt hat uns positiv überrascht. Die direkte Lage am Meer, der Anteil an Stadtparks und die Vielzahl an Restaurants und Cafés sprach uns so an, dass wir statt der ursprünglich geplanten Wanderung am Meer entlang, die Stadt weiter erkundeten. Zu unserer Überraschung bekam man hier von Corona und irgendwelchen Regeln nicht viel mit. Nachdem wir am uns den Hafen angeschaut hatten, sind wir etwas weiter zu einer auffallend aussehenden Gluskuppel direkt am Hafenbecken gelaufen. Diese entpuppte sich als ein super nettes Café. Dazu ist das Museum Aros ebenfalls zu empfehlen, vor allem da man von der obersten Etage einen tollen 360Grad-Blick auf die Stadt hat. Am Abend haben wir ein super leckeres Essen am Streetfoodmarket nahe des Dokk 1 gefunden.

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